Wer wir waren

Ein eindringlicher und inspirierender Appell an die Wichtigkeit des globalen Dialogs zur Zukunft unseres Planeten.

»Wir hatten unserem Verschwinden nichts entgegenzusetzen. Wir waren jene, die wussten, aber nichts verstanden,« beginnt die Bestandsaufnahme vom Zustand der Welt. Klar, dass sie auch eine Abrechnung ist mit uns, die wir »randvoll waren mit Wissen, aber nichts verstanden haben,« wie der kluge Weltbürger Roger Willemsen in seinen dem Film zugrunde liegenden Essays schreibt. Der vielfach ausgezeichnete Bauder folgt sechs Persönlichkeiten, Wissenschaftlern, Philosophen, Denkern in die verschiedensten Teile der Welt, ins All und die Tiefen des Ozeans. Aus diesen zwei Extremperspektiven, von ganz oben und tief unten, entspannt sich der globale Dialog über unsere Erde, die einzige, die wir haben und deren Atmosphäre von oben so dünn und zerbrechlich wirkt, als könne man sie mit einem Puster wegblasen, so Astronaut Alexander Gerst. Auf diesem im All so winzigen Planeten habe sich die gesamte Geschichte der Menschheit zugetragen, räsoniert er. Wenn wir ihn zerstören, dann ende diese Geschichte. 15

R
Marc Bauder
K
Börres Weiffenbach
M
Thomas Kürstner, Sebastian Vogel
S
Stefan Stabenow
D
Alexander Gerst (Astronaut) Sylvia Earle (Ozeanologin) Dennis Snower (Ökonom) Matthieu Ricard (Molekularbiologe und Buddhist) Felwine Sarr (Ökonom, Soziologe und Philosoph) Janina Loh (Philosophin und kritische Posthumanistin)
Land
D
Jahr
2021 
Genre
Dok-Film
Länge
118 Minuten
FSK
ohne Altersbeschränkung
Prädikat
besonders wertvoll
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