FKT_2018: Wettbewerb Kurzfilm

Sechs Kurzfilme gehen in das Rennen um den Filmkunstpreis Sachsen-Anhalt/Kurzfilm.

Demian (D/CM 17), R.: Marc Sebastian Eils, 9:30 Min.> Abschiebung – und dann? Was passiert mit den Abgeschobenen in der neuen, alten Heimat? Demian ist gestrandet in Douala, Kamerun, und hält sich mit dem Verkauf von Uhren über Wasser. Ein Leben zwischen deutschen Abschlusszeugnissen, alten Fotos und erfolglosen Anrufen nach Deutschland.

Der Besuch (D 18), R.: Christian Werner, 15:00 Min. > Die Welt um Klaus Myra (64) hat sich verändert. Während der ehrenamtliche Weihnachtsmann früher mit seiner bloßen Erscheinung Kinderherzen beglückt hat, muss er sich heute endlose materielle Wunschlisten anhören. Ausgerechnet als er am Weihnachstsvorabend sein Kostüm ganz an den Nagel hängen will, erreicht Klaus ein Anruf aus der Kinderintensivstation. Er soll ein letztes Mal den Weihnachtsmann spielen und muss sich der Frage stellen, wer hier wem Hoffnung schenkt?

Call of Comfort (D 18), R.: Brenda Lien, 8:30 Min. > »Bitte stimme den Nutzungsbedingungen zu, um ein Teil der Gemeinschaft zu sein«, sagt die Big Data Kristallkugel, während sie dich in positiven Affirmationen und hyper-personalisierter Werbung badet, »Alles für Deinen eigenen Vorteil, natürlich.« Du bist eine unendliche Energiequelle. Spüre deinen Körper wie er sich entspannt und schwer wird. Sag einfach: »Ja!« Wie moderne Technologien uns dazu verführen unsere Privatsphäre zu opfern, mit dem Versprechen auf ein optimiertes Leben.

I love my Carl (D 18), R.: Alina Cyranek, 6:16 Min. > Jack und sein Auto Carl haben schon so manches Abenteuer gemeinsam überstanden und verstehen sich blind. Ihre Freundschaft gerät jedoch ins Wanken, als Jack unverhofft zu einem Rendezvous mit der Frau seiner Träume kommt. Die Geschichte einer Freundschaft auf die Spitze getrieben.

Irgendwer (D 17), R.: Marco Gadge, 14:30 Min. > Deutschland am Ende des 2. Weltkrieges. Die Rote Armee kämpft in den Straßen der Stadt um jeden Meter. Greta und ihre Familie verstecken sich in einem Keller und hoffen auf Gnade. Doch Gretas Vater ahnt aus gutem Grund, dass die Sowjets sich furchtbar rächen werden. »Irgendwer« zeigt, dass ein Anfang trotzdem immer und überall möglich ist. Nach einer wahren Geschichte.

Shooting Stars (D 17), R.: Laura Reichwald, 33:00 Min. > »Dieses Paparazzi ist im Grunde auch nur eine Art der Pressearbeit, aber eine unbestechliche. Weil wir fotograferen das, was wirklich passiert.«, fndet Paparazzo Andreas Meyer. »Shooting Stars« begleitet ihn bei seiner Arbeit auf den Filmfestspielen in Cannes und zeichnet so das Porträt eines umstrittenen Berufs.

Land
D/CM
Jahr
2017-2018 
Genre
Kurzfilmrolle
Länge
87 Minuten
FSK
ohne Altersbeschränkung
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  • Do., 18.10. 20:00
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