Acht Berge

»Acht Berge ist eine Geschichte über die Freundschaft, aber wir behandelten sie wie eine Liebesgeschichte.« Das schreibt das belgische Duo Charlotte Vandermeersch und Felix van Groeningen über ihre erste gemeinsame Regie. Sie haben bereits vor zehn Jahren für das Drehbuch zum großartigen Musik-Beziehungsdrama »The Broken Circle Breakdown« zusammengearbeitet. Nun hat die beiden, die privat ein Kind und eine Beziehung verbindet, die Pandemie zur gemeinsamen Regie geführt.

Felix van Groeningen und Charlotte Vandermeersch haben den preisgekrönten Roman von Paolo Cognetti als eine wehmütige, helle Hymne an die Freundschaft und die Schönheit der Berge verfilmt. Der Große Preis der Jury in Cannes ist wohlverdient; er gilt auch den hervorragenden Hauptdarstellern Luca Marinelli und Alessandro Borghi, zwei italienische Stars auf der Leinwand. Sie spielen zwei Jungs, die sich irgendwo in einer verlassenen Gegend im Aosta-Tal begegnen und ein Leben lag immer wieder zusammentreffen.

Pietro stammt aus Turin und macht hier mit seinen Eltern Urlaub und der einheimische Junge gleichen Alters, Bruno, rettet ihn aus der aufkommenden Langeweile. Während Bruno sein ganzes Leben in dieser einsamen Bergwelt verbringen wird, kehrt Pietro bald zurück in die Stadt. Als erwachsener Mann zieht es ihn hinaus in die weite Welt, doch kommt er immer wieder hierhin zurück. In ihren Begegnungen erinnern sie sich an ihre Herkunft, teilen die Idee, nicht in die Fußstapfen ihrer Väter treten zu wollen. Sie erzählen sich gegenseitig von Liebschaften und Verlusten und entfalten ihre Wünsche und Träume und erinnern sich an ihre Herkunft, bis Pietro feststellen muss, dass es in seinem Leben nur eine feste Konstante gab: die Freundschaft zu Bruno.

»Acht Berge« überzeugt mit seiner subtilen Inszenierung, den sensiblen Dialogen und den beeindruckenden Naturaufnahmen, die uns in die (Berg-)Welt der Protagonisten hinein zieht. Mit dem Buch »Acht Berge« hat Paolo Cognetti den »Premio Strega« (seit 1947 jährlich vergebener italienischer Literaturpreis) gewonnen und den Bestseller in 40 Ländern rund 1,5 Millionen mal verkauft.

Pressestimmen:
»Immer wieder überwindet der Film … im folgenden Verlauf souverän und bruchlos in den Fluss der Erzählung eingebunden große Zeiträume und erzählt die Geschichte zweier paralleler, miteinander verbundener und dennoch völlig unterschiedlicher Lebensläufe allein über die Begegnungen von Pietro und Bruno.« (kino-zeit.de)
»Ein kitschfreier Film über Freundschaft.« (Tiroler Tageszeitung)
»Der Film verlangt vom Zuschauer durchaus einen langen Atem, aber es stellt sich beim Hinsehen eine Ruhe ein, die mit der Natur auf 2.000 Meter Höhe in den Cottischen Alpen korrespondiert.« (Abendzeitung München)
R
Felix Van Groeningen, Charlotte Vandermeersch
K
Ruben Impens
M
Daniel Norgren
S
Nico Leunen
D
Luca Marinelli, Alessandro Borghi, Filippo Timi, Elena Lietti, Surakshya Panta, Gualtiero Burzi u.a.
Land
I/BL/F
Jahr
2023 
Genre
Drama
Länge
Minuten
FSK
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