Push – Für das Grundrecht auf Wohnen

»Push«, der neue Dokumentarfilm vom vielfach ausgezeichneten Regisseur Fredrik Gertten untersucht, warum wir es uns nicht mehr leisten können, in unseren Städten zu wohnen. Wer sind die Akteure und was sind die Faktoren, die Wohnraum zu einem der größten Probleme der heutigen Zeit machen?

Überall auf der Welt schnellen die Mietpreise in den Städten in die Höhe. Die Einkommen tun das nicht. Langzeitmieter werden aus ihren Wohnungen herausgedrängt. Selbst Krankenpflegende, Polizisten und Feuerwehrleute können es sich nicht mehr leisten in den Städten zu leben, für deren Grundversorgung sie notwendig sind. »Push« wirft ein Licht auf eine neue Art des anonymen Hausbesitzers, auf unsere immer weniger bewohnbaren Städte und eine eskalierende Krise, die uns alle betrifft. Das ist keine Gentrifizierung mehr: Wohnungen sind Kapital und Orte, um Geld anzulegen.

Der Film folgt Leilani Farha, der UN-Sonderberichterstatterin für das Menschenrecht auf Wohnen, wie sie die Welt bereist, um herauszufinden, wer aus der Stadt gepusht wird und warum. »Ich glaube es gibt einen riesen Unterschied zwischen Wohnen als Handelsware und Gold als Handelsware. Gold ist kein Menschenrecht, Wohnen schon«, sagt Leilani.

Pressestimmen:
»Gertten hat mit »Push« eine kunstvoll gestaltete und emotionale Doku geschaffen, die den Zuschauer mit der grausamen Realität konfrontiert. Er bringt die schockierenden Erkenntnisse so direkt auf den Punkt, dass man wütend, besorgt und berührt zurückbleibt.« (Galore)

»Ein fesselnder neuer Film darüber, wie das globale Finanzsystem die Mietkrise befeuert und Städte unbewohnbar macht.« (The Guardian)

R
Fredrik Gertten
K
Janice d’Avila, Iris Ng
M
Florencia Di Concilio
S
Erik Wall Bäfving
Land
S
Jahr
2019 
Genre
Dok-Film
Länge
92 Minuten
FSK
ohne Altersbeschränkung
Filmwebsite
mindjazz-pictures.de/push/
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