LOLA@MD: Teheran Tabu

Nominiert für den Deutschen Filmpreis 2018:
Beste Filmmusik: Ali N. Askin

Erwachsenes, engagiertes Drama über drei Frauenschicksale in Teheran, das ähnlich wie »Waltz with Bashir« Real- mit Animationsfilm mischt. Provokant und gesellschaftskritisch feierte »Teheran Tabu« seine Weltpremiere bei den diesjährigen Internationalen Filmfestspielen von Cannes. Die deutsch-österreichische Koproduktion ist das Spielfilmdebüt des gebürtigen Iraners Ali Soozandeh, der in Deutschland lebt und auch das Drehbuch schrieb.

Gedreht im Rotoskopie-Verfahren mit echten Schauspielern, gelang Soozandeh ein aufwühlendes und realistisches Drama um vier junge Menschen in Teheran, deren Schicksale bei ihrer verzweifelten Suche nach Freiheit und Glück aufeinanderprallen. Dabei liefert der Ensemble-Film einen kompromisslosen, bislang noch nie gesehenen Einblick in den schizophrenen Alltag des heutigen Iran. Innenansichten eines Lebens zwischen streng religiösen Gesetzen und Unterdrückung einerseits, und Sex, Drogen und Korruption andererseits.

R
Ali Soozandeh
K
Martin Gschlacht
M
Ali N. Askin
S
Frank Geiger, Andrea Mertens
D
Elmira Rafizadeh, Zahra Amir Ebrahimi, Arash Marandi u.a.
Land
D/A
Jahr
2017 
Genre
Animation
Länge
96 Minuten
FSK
ab 16
Filmwebsite
www.teherantabu-film.de
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