Don’t worry, weglaufen geht nicht

Tragikomisches Porträt eines exzentrischen Cartoonisten und seines Kampfes gegen den Alkohol, mit dem Gus Van Sant an seinen Kinohit »Good Will Hunting« anknüpft. Independentkino zwischen Galgenhumor und bitterem Realismus.

Mit »The Sea of Trees« erlebte Palmen-Besitzer Gus van Sant vor drei Jahren in Cannes sein Waterloo. Von diesem furiosen Fiasko hat er sich erholt und kehrt mit dieser Künstler-Biografie über John Callahan in die Regie-Riege der Extraklasse zurück. Die Idee zu dem Projekt brachte ihm sein »Good Will Hunting«-Schauspieler Robin Williams schon vor zwanzig Jahren, der zugleich die Hauptrolle spielen wollte – sehr zur Freude des realen John Callahan. Doch die Drehbücher verschiedener Autoren wollten einfach nicht gelingen. Schließlich schrieb der Regisseur das Skript selbst und ersetzte den verstorbenen Williams durch Joaquin Phoenix, mit dem er vor 23 Jahren »To Die For« drehte und dessen Bruder River mit »My Private Idaho« den Durchbruch feierte.

Ausnahme-Regisseur Gus van Sant erzählt seine Geschichte mit schrägerem Personal, das seine Darsteller zu tollen Performances nutzen. Mit elegant verknüpften Rückblenden entwickelt van Sant das faszinierende Porträt eines Außenseiters, der auf den ersten Blick als selbstgefälliger Kotzbrocken durchgehen könnte. Van Sant blickt traditionell tiefer und kitzelt, wie so häufig, überraschende Sympathiewerte seiner schrägen Figuren heraus.

R
Gus Van Sant
K
Christopher Blauvelt
M
Danny Elfman
S
David Marks, Gus Van Sant
D
Joaquin Phoenix, Jonah Hill, Rooney Mara u.a.
Land
USA
Jahr
2017 
Genre
Drama
Länge
115 Minuten
FSK
ab 12
Filmwebsite
dontworry-derfilm.de
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