Auf der Jagd – Wem gehört die Natur?

Ohne Pathos und mit großartigen Naturbildern zeichnet Alice Agneskirchner ein unvoreingenommenes Bild der Jagd.

»Auf der Jagd – Wem gehört die Natur?« stellt Fragen, die komplexer sind, als sie zunächst scheinen mögen. Auf der Suche nach einer Antwort führt uns der Dokumentarfilm in einen faszinierenden Mikrokosmos: unseren deutschen Wald. Bilder von einzigartiger Schönheit zeigen uns eine archaische Welt mitten im Herzen unserer Zivilisation, die nicht mehr in unsere Zeit zu passen scheint, obwohl sie uns unmittelbar umgibt.

In den bayerischen Alpen begegnen wir röhrenden Hirschen und Gämsen, in den Wäldern Brandenburgs Wölfen, die sich dort nach langen Jahren der Abwesenheit wie auch im Rest von Deutschland wieder angesiedelt haben. Wir teilen unseren Lebensraum mit diesen und vielen anderen Wildtieren – doch wer bestimmt, wie wir mit ihnen zusammenleben? Wer gibt vor, dass sie – und wie viele von ihnen – gejagt werden dürfen? Und müssen sie überhaupt gejagt werden? Welche Folgen hätte es, wenn die 1,2 Millionen Rehe und 600.000 Wildschweine, die jedes Jahr in Deutschland von Jägern erlegt werden, nicht geschossen würden?

Neben Interviews sensibilisieren viele Daten und Fakten für eine Herausforderung, die mit der wachsenden Besiedlung einhergeht und sich nicht einfach durch mehr Naturschutzgebiete lösen lässt: Wie geht der Mensch mit dem bisschen Natur um, das noch da ist? Für Jugendliche dürfte der Film ebenso spannend und interessant sein wie für die zahlreichen Kinofans, die sich mit Fragen von Umwelt und Natur beschäftigen.

R
Alice Agneskirchner
K
Johannes Imdahl, Owen Prümm
M
Gert Wilden jr.
S
André Hammesfahr
Land
Deutschland
Jahr
2016 
Genre
Dok-Film
Länge
96 Minuten
FSK
ab 6
Filmwebsite
www.wemgehoertdienatur.de
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  • Do., 17.05. 17:30