Junges Deutsches Kino: Alles ist gut

Eva Trobischs Kinodebüt mit der herausragenden Aenne Schwarz in der Hauptrolle wurde beim Filmfest München vom Publikum, von der Presse und von der Filmszene beinahe euphorisch gefeiert und mehrfach ausgezeichnet – vollkommen zu Recht und sicherlich nicht nur wegen der aktuellen #MeToo-Debatte.

Mit feinem Gespür für Psychologie und Dialogen zeigt Regisseurin und Drehbuchautorin Eva Trobisch Personen, die mit ihren Gefühlen überfordert sind. Dank dem trockenen Humor zu Anfang und ihrem starken Ensemble angeführt von der ausgezeichneten Aenne Schwarz, folgt man der Hauptfigur in eine niederschmetternde Abwärtsspirale.

Janne und Piet sind schon länger ein Paar. Ihr gemeinsamer Verlag ist bankrott gegangen, aber ein alter Freund bietet ihr einen Job an. Sie freut sich über die Chance, doch im Verlag arbeitet auch Martin. Sie hatte ihn nach einer Partynacht betrunken mit nach Hause genommen und war zu kraftlos, um seine Annäherungsversuche abzublocken. Martin hat ein schlechtes Gewissen, will es wieder gut machen. Janne versucht zu vergessen, will keinen großen Aufriss machen und hat niemandem davon erzählt.

Pressestimmen:
»Modernes, großes Kino, auch wenn er scheinbar unauffällig daherkommt.« (programmkino.de)
R
Eva Trobisch
K
Julian Krubasik
S
Kai Minierski
D
Aenne Schwarz, Andreas Döhler, Hans Löw u.a.
Land
Deutschland
Jahr
2018 
Genre
Drama
Länge
94 Minuten
FSK
ab 12
Filmwebsite
www.allesistgut-derfilm.de
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